Der Pirat stellt sich vor

Das Boot

Der Pirat ist seit vielen Jahren offizielle DSV-Jugendboot-Klasse und zieht seit seiner Geburtsstunde im Jahre 1938 das Interesse großer Seglerkreise auf sich. Ob in der Segelschein- oder Regattaausbildung eingesetzt - so manch' einer begann seinen vielversprechenden Einstieg ins Seglerleben mit einem (vereinseigenen) Piraten.

Die Experten sind sich einig: Ein unkompliziertes und robustes Zweimannboot, das für Jugendliche und Junggebliebene jeden Alters eine sportliche Herausforderung darstellt; excellent in den Segeleigenschaften (z.B. : hoher Am-Wind-Kurs, ruhige Gleitphasen aufgrund des Knickspantes) und dennoch anspruchsvoll in der Technik.

Da es sich beim Piraten um eine nationale Einheitsklasse handelt, ist gewährleistet, daß in den Regatten nahezu identische Boote aufeinander treffen und in erster Linie das seglerische Können entscheidet. Die Trimmöglichkeiten sind vielfältig, eine saubere Taktik ist wichtiger als reines Geschwindigkeitssegeln.

Bei aller Tradition, die sich mit dem Klassiker unter Deutschlands Jollen verbindet - der Pirat ist immer mit der Zeit gegangen: Aus dem alten Holzpirat der 60er Jahre ist dank verbesserter Bootsbauweisen (GFK, Sandwich) und technischer Neuerungen ein sehr modernes Sportgerät geworden, das sich auch von seiner Ästhetik her keines Vergleiches zu schämen braucht.

Regattapiraten erfüllen eine der Hauptforderungen des DSV, die auf eine Regattafähigkeit des Bootes bei vernünftiger Behandlung des Rumpfes auch nach mehr als 5 Jahren abstellt; ein Weichsegeln des Rumpfes gibt es praktisch nicht, denn auch Boote "älteren Semesters" sind noch flott dabei.

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Die Segler

In der Piraten-Klasse wachsen die Jugendlichen in eine intakte Seglergemeinschaft aller Altersstufen hinein. Sie lernen mit materiellen und idellen Werten (z.B. Bootsmaterial, Fairplay) richtig umzugehen und finden in den älteren Seglern teils sportliche Vorbilder, teils einfach "nur" gute Freunde.

Auf Ranglisten- und Jugendregatten ist der Klassenzusammenhalt trotz hoher Leistungsdichte unübersehbar groß. Nicht ohne Grund wird häufig von der "großen Piratenfamilie" gesprochen, die natürlich genauso ausgelassen feiern kann wie alle anderen Segler. Es fällt auf, daß viele gemischte Mannschaften Gefallen am Piratsegeln finden.

Beiprogramm und Freizeitaktivitäten

Auf fast allen Regatten werden die Segelaktivitäten durch ein interessantes Beiprogramm der ausrichtenden Vereine an Land begleitet und somit dem Trend/Anspruch nach noch mehr Segel- und Freizeitspaß entsprochen.

Preis / Leistungsverhältnis

Die lange Konkurrenzfähigkeit der Boote läßt mit Recht erwarten, daß der Pirat ein sehr wertbeständiges Sportgerät ist. Wer den Kauf eines Neupiraten zu Anfang noch scheut und als Einsteiger erstmal "reinschnuppern" möchte, dem empfiehlt sich zunächst die Anschaffung eines 4-7 Jahre alten Bootes, mit dem er jederzeit noch vorne mitmischen kann.

Regattaaktivitäten

Fast 60 Ranglisten-Regatten und 50 JQR-Termine umfaßt mittlerweile der jährliche Regattakalender. Dank der tatkräftigen Mithilfe vieler Vereine können die Regattasegler aus einem reichhaltigen Angebot schöpfen. Saison-Höhepunkte sind die alljährlich stattfindenden Int. Deutschen Meisterschaften und Deutschen Jugendmeisterschaften.

Alle 2 Jahre finden Europameisterschaften statt, für die sich die besten Segler über die lfd. Rangliste qualifizieren können ('99 auf dem Lipnostausee in Tschechien). Großen Erfolg brachte auch die Einführung einer Jugend- bzw. Junioren-Euro, die '96 erstmals in Bregenz (Bodensee) stattfand ('98 ebenfalls am Lipnostausee).

Die Beteiligung an den Ranglisten-Regatten liegt je nach Bewertung und Beliebtheit bei bis zu 90 Booten und hält sich stabil auf gutem Niveau. Allein zu Pfingsten segeln Jahr für Jahr über 130 Piraten gleichzeitig auf mehreren Revieren. 1997 wurde nach 25 Jahren die Piraten-Klasse im internationalen Teil der Kieler Woche wieder gestartet.

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Internationale Verbreitung

Eigentlich war der Pirat ja als nationale Klasse konzipiert worden, aber schon bald erfreute er sich weit über die Grenzen Deutschlands ebenso großer Beliebtheit und wird seit je her im angrenzenden europäischen Ausland mit der gleichen Begeisterung gesegelt. Dazu zählen aktive Piratenflotten in Dänemark, Österreich, der Tschechischen Republik, Ungarn, der Schweiz, der Türkei und Chile. Ebenfalls gibt es Kontakte dänischer Segler nach Polen. An internationalen Meisterschaften mangelt es daher nicht.

Regattatraining

Neben großen Anstrengungen, die in den Vereinen für die Regattasegler ehrenamtlich geleistet werden, finden in einigen Landesverbänden (z.B. in NRW, Schleswig-Holstein, Berlin und Niedersachsen) zusätzliche Trainingsmaßnahmen (Leistungslehrgänge) statt. Die Trainer sind oft selbst erfolgreiche Piratencracks, die gern ihre Erfahrungen an den Nachwuchs weitergeben.

Nationale Verbreitung

Auf fast allen See- und Binnenrevieren Nord-, West- und Ostdeutschlands gehören Piratenwettfahrten zum festen Bestandteil eines jeden Regattakalenders.

Gerade durch die Öffnung der Grenzen zum Osten bieten sich für einen Großteil der Segler eine Vielzahl neuer und reizvoller Gewässer zum Regattasegeln an. Mit mehr als 6.000 Einheiten gehört der Pirat zu den national verbreitesten Klassen.

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Organistion und Aktivitäten der Klassenvereinigung

Die Piraten können sich auf eine aktive und kontinuierlich arbeitende Klassenvereinigung als Dachorganisation (Gründungsjahr1973) verlassen und haben sich selbst auf zahlreichen Revieren nach Flotten organisiert. Ansprechpartner vor Ort sind die Landes- bzw. Gebietsobleute.

Über die "Piratenzeitung" werden 4 mal im Jahr die wichtigsten Informationen (Regatta-Termine, Ergebnis-Service, Ranglisten, Kurzberichte von den Regattabahnen, Trainingslagern usw.) veröffentlicht. Zusätzlich ab Mitte 1998 auch im Internet.

Unser Messestand wird auf den Bootsausstellungen in Düsseldorf und Hamburg regelmäßig eingesetzt und ist immer ein beliebter Piratentreffpunkt bzw. Kontaktmšglichkeit für den interessierten Nachwuchs.

Internationale Angelegenheiten (z.B. Austragungen von EM's, Jugendaustausch, Vorschlage zu den Bauvorschriften) werden seit 25 Jahren in der IPA ( = International Pirat Association) besprochen, zu der mittlerweile 8 Nationen beigetreten sind.

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